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Informationen für Jugendliche

Informationen für Jugendliche, die psychisch kranke Eltern haben

Neben vielen, sehr individuellen und auf die jeweilige konkrete Familiensituation abgestimmten Unterstützungsangeboten brauchen alle Kinder vor allem eines: altersgerechte Information über die Erkrankung der Eltern und die Möglichkeit, frei über ihre Fragen, Sorgen und Nöte sprechen zu können. Tabuisierung und Stigmatisierung psychischen Leidens machen aber genau dies – in den Familien, der Gesellschaft und auch in den Hilfesystemen – sehr, sehr schwierig.

Um mit den Kindern ins Gespräch zu kommen und die so nötigen Informationen altersgerecht zu vermitteln, gibt der BApK e.V. im Rahmen des Kooperationsprojektes mit dem BKK Bundesverband nachfolgende Broschüren heraus:

It’s my turn (Informationen für Jugendliche ab 12 Jahren)

 

Zu bestellen sind die Broschüren bei:
www.bapk.de oder bapk@psychiatrie.de

oder hier als PDF downloaden

 

Warum bekommt jemand psychische Probleme?

Es ist nicht immer klar, warum Menschen psychische Probleme bekommen.
Es kann sein, dass vor kurzer oder auch längerer Zeit etwas Schwerwiegendes passiert ist. Irgendetwas, das deinen Vater oder deine Mutter noch immer belastet.
Ein Beispiel: dein Vater oder deine Mutter haben vielleicht, als sie noch jung waren, ein Elternteil verloren oder ein anderes, schweres Unglück miterlebt. Es ist auch möglich, dass dein Vater oder deine Mutter in kurzer Zeit zu viele belastende Ereignisse wie etwa eine Scheidung, einen Todesfall, den Verlust des Arbeitsplatzes oder einen Umzug miterlebt haben. Jeder Mensch kann einiges ertragen, aber manchmal kommt zu viel auf einmal.

Es kann aber auch sein, dass keine Ursache für eine psychische Störung zu erkennen ist. Menschen reagieren unterschiedlich auf Belastungen. Vererbung kann eine Rolle spielen und dazu führen, dass manche Menschen Stress viel schlechter ertragen als Andere. Auch körperliche Krankheiten oder Suchtmittel wie Alkohol können zu psychischen Störungen führen.

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Unterschiedliche psychische Erkrankungen

Es gibt ganz unterschiedliche psychische Krankheiten. Oft werden dafür komplizierte Begriffe verwendet, von denen du einige sicher schon gehört hast.

  • Depression: Wer an einer Depression leidet, ist über einen längeren Zeitraum sehr bedrückt, unglücklich und fühlt sich kraftlos und müde. Ein Gefühl der Hoffnungslosigkeit ergreift die Menschen. Sie haben oft zu nichts mehr Lust und tun sich schwer ihren Alltag zu bewältigen. Außerdem haben sie häufig Probleme mit dem Schlafen oder dem Essen.
  • Bipolare Störung: Früher nannte man die Erkrankung auch „Manisch-depressive Erkrankung“. Manische Patienten fühlen sich außergewöhnlich fröhlich und aktiv und denken, dass ihnen alles gelingt. Manche schlafen wenig und beginnen ständig neue Projekte. Ihre Ideen sind aber oft nicht durchführbar. Bei Patienten mit bipolaren Störungen wechseln sich fröhliche und bedrückte Stimmungen ab.
  • Angststörung: Es gibt viele verschiedene Angststörungen. Bekannt ist zum Beispiel die Phobie: Als Phobie wird eine außergewöhnlich heftige Angst vor alltäglichen Dingen oder Situationen bezeichnet. Es gibt Menschen, die eine extreme Angst vor Hunden oder Vögeln, auf großen Plätzen oder in engen Räumen entwickeln. Manchmal wird die Angst so groß, dass betroffene Menschen die Angst auslösenden Situationen unbedingt vermeiden wollen und deshalb viele Dinge nicht mehr unternehmen oder vielleicht sogar die Wohnung nicht mehr verlassen.
  • Psychose: Menschen, die unter einer Psychose leiden (man sagt dann, dass sie „psychotisch“ sind), können vorübergehend nicht mehr klar denken. Sie leiden vielleicht unter Halluzinationen oder Wahnvorstellungen. Bei einer Halluzination hört oder sieht man Dinge, die in Wirklichkeit nicht existieren. Ein Wahn ist eine Denkstörung, bei der jemand zum Beispiel überzeugt ist, eine berühmte Persönlichkeit zu sein. Ein anderer fühlt sich vielleicht von allen beobachtet, bedroht oder schlecht behandelt, obwohl nichts Besonderes los ist. Das wäre ein Verfolgungswahn. Solche Menschen, die oft ängstlich oder misstrauisch sind, nennt man paranoid.
  • Schizophrenie: Eine Schizophrenie ist eine Form der psychotischen Störung. Schizophrene Menschen leiden zeitweise unter Wahnvorstellungen oder Halluzinationen. Ihre Schilderungen sind oft kaum verständlich, und ihre Handlungen machen einen unberechenbaren und bisweilen merkwürdigen  Eindruck. Manchmal sind die Symptome einer Schizophrenie nicht so auffallend, und die Betroffenen ziehen sich eher zurück, haben Mühe, sich zu konzentrieren, vermeiden Kontakte und haben zu nichts Lust (ähnlich wie einer Depression). Oft sind Menschen mit dieser Krankheit nur während gewisser Phasen schizophren.

Manchmal kommen die hier erwähnten psychischen Probleme auch kombiniert vor.
Mit diesem kurzen Verzeichnis  sind sicher nicht alle deine Fragen beantwortet. Am besten können dir die Personen, die deinen Vater oder deine Mutter betreuen, Auskunft geben.

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Was kann man dagegen tun?

Menschen, die psychische Probleme haben, können verschieden behandelt werd

  • entweder ambulant
    durch eine Hausärztin, einen Psychologen oder eine Psychiaterin in einer Praxis. Bei dieser Form der Hilfe gehen die Betroffenen regelmäßig zu Terminen mit ihrer Therapeutin. Sie müssen aber nicht in einem Krankenhaus übernachten, sondern leben weiterhin zu Hause.
  • oder stationär bzw. teilstationär
    in einer psychiatrischen Klinik, wo die Patienten den ganzen Tag und auch nachts bleiben und betreut werden. Teilstationär bedeutet in dem Zusammenhang, dass es Kliniken, sog. Tageskliniken gibt, wo die betroffenen Menschen tagsüber bleiben, abends aber zu Hause übernachten.

In einer Klinik oder Tagesklinik versucht man, den betroffenen Menschen mit einer Therapie zu helfen. Und Therapie bedeutet meist vor allem eines: Reden! Mit einem Psychiater, einer Psychologin oder einem anderen Helfer. Die Gespräche können allein mit dem Helfer stattfinden, gemeinsam mit der (Ehe-)Partnerin, der ganzen Familie oder in einer Gruppe mit anderen Menschen, die unter ähnlichen Problemen leiden. Das Gespräch kann helfen: indem man mit anderen über seine Probleme redet, kann  man vielleicht erkennen, was an der eigenen Situation zu verändern wäre.

Manchmal bedeutet Therapie aber auch  aktiv zu sein: zum Beispiel malen, musizieren oder sich bewegen. Auch das kann helfen und Möglichkeiten aufzeigen, wie man sich anders verhalten könnte. Manche Menschen müssen neben der Therapie noch Medikamente einnehmen. Manchmal sind diese Medikamente nur vorübergehend nötig, wenn jemand zum Beispiel sehr unruhig ist, sich nicht mehr entspannen oder kaum noch schlafen kann. Manchmal müssen die Medikamente allerdings auch über längere Zeit eingenommen werden, weil nur so der Zustand des Patienten verbessert oder ein Rückfall und eine Verschlechterung verhindert werden können. Es gibt also verschiedene Behandlungsmöglichkeiten. Bei jeder Patientin muss man den Weg suchen, der für sie der beste ist.

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Die Folgen für dich

Wenn ein Elternteil psychische Probleme hat, beeinflusst das die ganze Familie.
Oft dreht sich alles nur noch um die Probleme dieser einen Person. Und wenn sich der Zustand von Vater oder Mutter verschlechtert, läuft es zu Hause wahrscheinlich nicht mehr besonders gut. Du fühlst dich unwohl und es gibt auch mehr Streit. Vielleicht denkst du dann, dass du Schuld hast an den Problemen deines Elternteils. Das ist aber nicht so! Psychische Erkrankungen sind nicht die Schuld von irgendjemandem.

Vielleicht hast du bemerkt, dass die Situation deines Elternteils auch dein Leben beeinflussen kann. Weil deine Eltern schon genug Sorgen haben, bekommst du weniger Aufmerksamkeit. Vielleicht musst du auch im Haushalt mehr helfen.
Natürlich ist es prima, wenn du ab und zu einmal zu Hause  mit anpackst. Du kannst aber unmöglich alle Aufgaben des Vaters oder der Mutter übernehmen. Und das darf auch niemand von dir erwarten!
Jetzt denkst du vielleicht: „Das ist leichter gesagt als getan, ich kann meine Eltern doch nicht im Stich lassen…“

Zudem lässt du deine Eltern nicht im Stich, wenn du weiterhin deine eigenen Dinge machst wie z.B. dich mit Freunden treffen, in die Stadt gehen oder mit Freundinnen zum Sport.
Seit meine Mutter krank ist, hat mein Vater nur noch wenig Zeit für uns. Er kümmert sich immer um sie.

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Vielleicht hast du auch Angst...

... selbst einmal so eine Krankheit zu bekommen?

Es ist verständlich, dass dich die Frage beschäftigt.
Vermutlich hast du dich auch schon gefragt, ob du einmal die gleichen Probleme bekommen kannst wie dein Vater oder deine Mutter?
Die Antwort heißt „ja, vielleicht“ – weil grundsätzlich jeder Mensch psychische Probleme bekommen kann.

Wahrscheinlich hast du dich auch gefragt, ob eine solche Krankheit erblich ist. „Möglicherweise“, heißt hier die Antwort. Es ist nämlich möglich, dass die Veranlagung für psychische Probleme vererbbar ist. Das könnte zum Beispiel bedeuten, dass du Stress und Belastung weniger verträgst als andere Jugendliche. In solchen Phasen solltest du dir dann frühzeitig Hilfe suchen Aber sogar wenn du diese Veranlagung hast, heißt das nicht, dass du zwangsläufig einmal solche Probleme bekommst und vor allem nicht, dass du nichts dagegen tun kannst.
Wenn  dir diese Informationen noch nicht ausreichen oder du noch weitere Fragen hast, kannst du mit der Betreuerin deines Vaters oder deiner Mutter einmal ausführlicher reden.

Das eine Mal fängt mein Vater mit allen Streit an, das andere Mal ist er wieder fröhlich und gesellig.

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Geht es jemals wieder vorbei?

Es kommt vor, dass Menschen nur einmal in ihrem Leben „durchdrehen“ und danach nie mehr.
Oder es kann sein, dass jemand immer wieder schlechtere Zeiten hat. Manchmal brauchen diese Menschen in den schwierigen Phasen Hilfe, manchmal kommen sie aber auch allein darüber hinweg.
Es gibt daneben auch Menschen, die nie mehr ganz gesund werden. Sie müssen lernen, mit ihrer Krankheit zu leben. Medikamente können dann hilfreich sein, indem sie zum Beispiel traurige Stimmungen aufhellen oder fremde Stimmen (Halluzinationen) zum Verschwinden bringen.
Leider haben die Medikamente manchmal unangenehme Nebenwirkungen. Dein Vater oder deine Mutter können dadurch zum Beispiel sehr müde werden. Oder vielleicht verändern sich ihre Bewegungen und sie wirken ganz starr.

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Wie reagiert die Umgebung?

Es bestehen noch viele Vorurteile gegenüber Menschen mit psychischen Problemen.
Sie seien „verrückt“ oder gefährlich und würden bei anderen Menschen Angst auslösen. Außerdem seien sie selber schuld an ihren Problemen… Manche Leute denken deshalb, dass es besser ist, ihnen aus dem Weg zu gehen.

Vorurteile entstehen meist aus Unwissen, Bequemlichkeit oder Angst. Es wird im Allgemeinen wenig über psychische Probleme gesprochen, und darum wissen viele Menschen nicht genau, worum es im Grunde geht und wie sie sich verhalten sollen.
Eigentlich ist es komisch, dass so wenig über psychische Probleme gesprochen wird. Es sind nämlich viele Menschen irgendwann in ihrem Leben einmal davon betroffen: entweder weil sie selbst unter solchen Problemen leiden oder weil es jemanden aus ihrer nächsten Umgebung – ein Familienmitglied oder eine gute Freundin – betrifft. Es scheint, dass all diese Menschen darüber nicht reden dürfen, können oder wollen. Wusstest du, dass jeder Dritte zwischen 18 und 65 Jahren an einer psychischen Störung erkrankt?

Vielleicht findest du selber das Verhalten deines Vaters oder deiner Mutter manchmal auch peinlich und anstrengend. Wenn sie zum Beispiel etwas Merkwürdiges sagen oder tun, wenn deine Freunde dabei sind. Viele Jugendliche schämen sich dann dafür.
Das ist sehr verständlich – aber es ist ganz klar, dass du nicht für das Verhalten deiner Eltern verantwortlich bist.
Versuche deinen Freundinnen  zu erklären, was los ist. Das ist nicht immer einfach. Trotzdem hilft es oft, und sie werden danach anders darüber denken.

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Reden erleichtert

Reden – das machen manche Jugendliche lieber nicht.
Sie glauben, das helfe sowieso nicht und sie wollen ihre Schwierigkeiten lieber allein bewältigen. Das ist natürlich in Ordnung. Aber reden könnte dir vielleicht doch helfen. Wenn du  dich ab und zu bei jemandem ausquatschen  kannst, der dich gut versteht, dann erträgst du die Probleme wieder besser. Das kann bei einem guten Freund sein oder bei deinem Bruder oder deiner Schwester. Vielleicht kennst du auch eine nette Lehrerin oder gehst zu  eurem Hausarzt. Überlege dir selber einmal, zu wem du Vertrauen hast und mit wem du gerne reden würdest.

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Was kannst du selber unternehmen?

Nicht alle Kinder von Eltern mit psychischen Problemen werden dasselbe erleben.
Und außerdem finden sicher nicht alle Jugendlichen die gleichen Dinge schwierig und belastend. Aber eins ist sicher: Wenn dein Vater oder deine Mutter in Schwierigkeiten sind, ist die Situation auch für dich nicht einfach. Trotzdem musst du auf die eine oder andere Art lernen, damit umzugehen. Das ist natürlich leichter gesagt als getan. Deshalb sind hier noch einige Tipps, die für dich wichtig sein können.

  • Wenn du dir Sorgen um deinen Vater oder deine Mutter machst oder über deine Situation zuhause unglücklich bist, dann sprich mit jemandem darüber!
  • Mach zuhause deutlich, dass du auch noch da bist! Viele Kinder von Eltern mit psychischen Problemen haben das Gefühl, zu wenig Liebe und Aufmerksamkeit zu bekommen. Sie haben den Eindruck, nicht mehr ganz dazuzugehören und werden traurig oder wütend. Diese Gefühle sind ganz normal. Wenn du sie spürst, dann versuche, mit deinen Eltern darüber zu reden. Wenn das nicht geht, suche dir jemand anders.
  • Denk an dich und dein eigenes Leben! Du kannst zuhause sicher etwas mehr helfen als sonst, aber nimm dir auch genügend Zeit zum Entspannen. Bleib mit deinen Freunden und Freundinnen in Kontakt und mach deine eigenen Dinge. Du musst deshalb auf keinen Fall ein schlechtes Gewissen haben. Wenn dein Vater oder deine Mutter ein Bein gebrochen haben, erwartet auch niemand, dass du ständig zu Hause sitzt.
  • Unter Umständen kann die Situation zuhause für dich zu schwierig werden. Vor allem, wenn die Probleme schon sehr lange bestehen und es deinem Vater oder deiner Mutter einfach nicht besser geht. Dann hast du vielleicht das Gefühl, dass es dir langsam zu viel wird. Du kannst zwar viel ertragen, aber nicht alles. Die Grenze kann zum Beispiel dann erreicht sein,
    - wenn für deine Freunde keine Zeit mehr bleibt
    - wenn du für deine Hobbys keine Zeit mehr hast
    - wenn deine Leistungen in der Schule oder bei der Arbeit schlechter werden
    - wenn du selber Probleme bekommst oder dich unglücklich fühlst.

Wenn es so ist, dann musst du wirklich Alarm schlagen! Sprich mit jemandem, mit deiner Hausärztin oder einem Lehrer, und mache deutlich, dass es so nicht mehr geht. Dafür musst du dich auf gar keinen Fall schämen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie dir und deiner Familie geholfen werden kann. Aber die Hilfe kommt nicht von selbst. Du musst selber etwas unternehmen.

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Du brauchst Hilfe?

Wenn du Hilfe brauchst, ist es wichtig, dir Hilfe zu suchen. Suche jemanden in deiner Umgebung, der gut zuhören kann und dem du vertraust.

  • Das könnte dein Vater oder deine Mutter sein, dein bester Freund oder deine Freundin, Geschwister, Großeltern oder Nachbarn.
  • In der Schule gibt es vielleicht auch jemanden, dem du vertrauen kannst, z.B. dem Beratungslehrer oder einer Schul-Sozialarbeiterin Mit ihnen kannst du überlegen, was dir helfen könnte.
  • Oder deine Hausärztin kann dir vielleicht weiterhelfen. Wenn das jemand ist, mit der du klar kommst, dann geh doch dorthin.

Jeder Arzt oder auch der Beratungslehrer und die Sozialarbeiterin stehen unter  Schweigepflicht. Das heißt, dass alles, was du dort erzählst, ohne deine Einwilligung nicht weitererzählt werden darf. Du kannst auch zu einer Ärztin oder Psychologin gehen, ohne dass deine Eltern darüber informiert werden.

  • Das Gleiche gilt auch für einen Pfarrer oder Priester, auch sie haben Schweigepflicht.
  • Eine einfache Art, Hilfe zu bekommen, ist per Telefon. Wenn du nicht willst, musst du dabei deinen Namen nicht nennen und kannst anonym anrufen. Die Nummer gegen Kummer 0800 111 0 333 des Kinder – und Jugendtelefons ist kostenfrei in ganz Deutschland  erreichbar.  Kinder und Jugendliche in Not können dort jederzeit anrufen.

    Logo Nummer gegen Kummer
  • In vielen Gemeinden und Städten gibt es Beratungsstellen für Kinder, Jugendliche und Eltern. Dort können Familien hingehen. Du kannst eine solche Beratungsstelle aber auch ohne Eltern aufsuchen.  Die Mitarbeiter dort stehen ebenfalls unter Schweigepflicht. Du kannst dich auch online beraten lassen über
    www.bke-jugendberatung.de.

    logo bke-jugendberatung

    Dort kannst du auch über die Suchfunktion eine Beratungsstelle in deiner Nähe suchen, wenn du die Postleitzahl eingibst.

    Die Familien-Selbsthilfe (BApK e.V.) ist eine Selbsthilfeorganisation für Angehörige von psychisch Kranken. Sie organisieren Treffen für Angehörige psychisch kranker Menschen. Hier kannst du auch erfragen, wo die nächste Selbsthilfegruppe für Angehörige stattfindet. Vielleicht lernst du dort jemanden kennen, der in einer ähnlichen Situation ist wie du. Das entlastet! Die telefonischen Beratungszeiten für Angehörige sind Montag, Mittwoch und Donnerstag von 15.00 Uhr bis 19.00 Uhr (14 ct/min)

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